Beteiligung im ländlichen Raum Brandenburgs

Im Dialogportal des Landtags Brandenburg sind Sie eingeladen, Ihre Ideen, Anregungen, Fragen, aber auch Kritik an die Enquêtekommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“  zu richten. Hier finden Sie außerdem Kurzumfragen, Meldungen, Protokolle der Sitzungen sowie Terminhinweise.


Hier finden Sie Parlamentsdokumentationen zu Themen des ländlichen Raums im Landtag Brandenburg


Imagekampagne des Landes Brandenburg

News aus Brandenburg

Hier finden Sie ausgewählte Nachrichten zur ländlichen Entwicklung in Brandenburg:


Schlaues Dorf gesucht! (Bewerbung bis zum 13. April)

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) sucht das Smart Village von Brandenburg. Es soll eine Modellkommune aufgebaut werden, in der digitale Dienste den Alltag der Menschen vor Ort erleichtern und die Gemeinde attraktiver machen. Dörfer und Kommunen im Land Brandenburg können sich bewerben. Im Rahmen des Projekts soll erprobt werden, wie ein lokales Medienangebot im ländlichen Raum durch digitale Technologien unterstützt und wie die Medienvielfalt vor Ort gestärkt werden kann. In der ausgewählten Kommune werden verschiedene Medienprojekte gefördert, wie ein Stammtisch zur digitalen Bildung oder ein öffentliches WLAN-Netz in der Fußgängerzone.

Die mabb ist die Medienanstalt von Berlin und Brandenburg. Sie setzt sich für Medienvielfalt ein. Dabei lizenziert und beaufsichtigt sie den privaten Rundfunk. Sie fördert Projekte und Einrichtungen, die Medienvielfalt stärken, Medienkompetenz vermitteln und Medieninnovationen fördern.


Zwischenbericht der Enquete-Kommission

Die Enquete-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandelshat auf ihrer 25. Sitzung ihren Zwischenbericht verabschiedet. Darin sind bereits erste konkrete Handlungsempfehlungen und Hinweise enthalten, die sich aus den mehr als zwei Jahren Kommissionsarbeit ergeben haben. In der Landtagssitzung im März wird der Bericht offiziell an den Landtag übergeben. Auch auf dem Dialogportal können Sie den gesamten Zwischenbericht herunterladen und lesen (nicht barrierefrei). Die wichtigsten Passagen stehen auch zur Kommentierung bereit. Machen Sie mit, kommentieren Sie fleißig und sagen sie der Enquete-Kommission so, was schon gut ist, und wo es aus Ihrer Sicht noch etwas geändert werden sollte.


Förderaufruf 2018: Nachbarschaft erleben (Bewerbungsfrist bis 15. April)

Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) möchte zur Umsetzung innovativer Ideen und Projekte anregen und gute Ansätze sichtbar machen. Mit dem jährlichen Förderaufruf soll das Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld unterstützt werden. Im Jahr 2018 liegt der Schwerpunkt auf Projekten mit klarem Nachbarschaftsbezug. Gute Nachbarschaft kann der Ausgangspunkt nicht nur für Wohnzufriedenheit sein, sondern auch für gemeinschaftliche Aktivitäten und Hilfe. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Selbständigkeit im Alter. Denn oft haben die alltäglichen Beziehungen vor der eigenen Haustür eine große Wirkung. Sei es das aufmunternde Gespräch im Hausflur, die Einkaufstasche, die die Treppe hinaufgetragen wird oder die Nachbarin, die eben mal kurz auf die Enkeltochter aufpasst. Nachbarschaft bedeutet Unterstützung und Gemeinschaft. 

Wanderausstellung zu "Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld"

Ab dem 20. März 2018 kann die Wanderausstellung der Projekte aus den letzten zwei Jahren besichtigt oder kostenlos für die eigene Gemeinde ausgeliehen werden.


Förderfibel für Gastgeberinnen und Gastgeber im Reiseland Brandenburg

Mit mehr als 60.000 Beschäftigten in über 10.000 Unternehmen, die gemeinsam einen Umsatz von über vier Milliarden Euro im Jahr erwirtschaften, ist der Tourismus ein wichtiger Motor für die Wertschöpfung im Land Brandenburg. Darüber hinaus trägt er wesentlich dazu bei, die Attraktivität der ländlichen und städtischen Räume zu verbessern und erhöht damit auch die Lebensqualität der Brandenburgerinnen und Brandenburger.

Die Landesregierung Brandenburg unterstützt seit vielen Jahren innovative Vorhaben gerade im Tourismus. In dieser Broschüre finden Unternehmerinnen und Unternehmer eine Übersicht über verschiedene Fördermöglichkeiten, die sie für eine Übernahme oder Gründung, für eine Investition oder Erneuerung in ihrem touristischen Betrieb in Anspruch nehmen können.


Wettbewerb zur Stärkung des ländlichen Raums: Region Zukunft 2018 (Bewerbung bis zum 21. März 2018)

Die IHK Potsdam setzt sich für einen starken ländlichen Raum ein, und startete eigens dazu einen Wettbewerb: Unter dem Motto „Region Zukunft“ werden Projekte und Aktionen lokaler und regionaler Kooperationen gefördert, die zur Stärkung der Wirtschaft beitragen. Gefördert werden laufende Aktionen und Projekte, die nachhaltig einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in den Regionen leisten. Sie müssen einer Gruppe von Personen und Unternehmen sowie der Region zugutekommen. Die Gewinner erhalten jeweils bis zu 5.000,- EUR Preisgeld.

Hinweis: Der Wettbewerb gilt nur im Kammerbezirk der IHK Potsdam


Leitfaden Kommunale Flächenpools veröffentlicht

Die Ministerien für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) und für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) stellen die Publikation „Leitfaden Kommunale Flächenpools“ zur Verfügung, die im Internet abrufbar ist. Darin werden die Ergebnisse eines gemeinsamen Pilotvorhabens der beiden Ressorts vorgestellt. Außerdem enthält der Leitfaden Hinweise für den  Aufbau kommunaler Flächenpools für städtische Freiräume. Ziel ist,  Stadtentwicklung und Naturschutz besser zu verknüpfen.Der Leitfaden enthält sowohl Handlungsempfehlungen als auch Praxisbeispiele und Erfahrungen mit Flächenpools und will so Städte und Gemeinden dazu anregen, mit Flächenpools zu arbeiten.

Durch den Stadtumbau entstehen in den Städten immer wieder freie Flächen, für die häufig eine Nutzungsperspektive fehlt. Gleichzeitig werden Flächen am Rande der  Städte und Gemeinden für Bauprojekte in Anspruch genommen. Für diese Vorhaben müssen immer Kompensationsmaßnahmen durchgeführt werden. So schreibt es das Naturschutzrecht vor. Ein Beispiel für eine entsprechende Maßnahme wäre die Entsiegelung einer  Fläche im innerörtlichen Bereich als Ausgleich für die Nutzung von Grund und Boden im Außenbereich. Mit Hilfe von kommunalen Flächenpools können diese Ausgleichsmaßnahmen leichter organisiert werden. Nach den Vorgaben des Naturschutzrechtes wird eine Liste infrage kommender Flächen zusammengestellt.  Das ermöglicht, bereits vor einem Eingriff in Natur- und Landschaftsflächen, Kompensationsmaßnahmen für die Beeinträchtigungen zu planen. 

Durch die Bereitstellung vorgezogener Maßnahmen in Flächenpools wird nicht nur die  aufwendige Suche nach Kompensationsflächen erleichtert, es wird auch die Frage nach Trägerschaft und Pflege geklärt. Die Kommunen profitieren von der Zusammenführung der Freiflächenentwicklung mit der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung indem sie neue innerstädtische Freiflächen erhalten.

Quelle: MLUL


Vierter Aufruf: Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP)

Im Land Brandenburg werden bereits 20 innovative Projekte im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) gefördert. Bislang schon dreimal konnten sich in Brandenburg Projektpartner aus Wissenschaft und Praxis zu festgelegten Stichtagen für EIP-Mittel bewerben. Nunmehr startet das Ministerium über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen vierten Aufruf.

„Zum 15. März 2018 wird es noch einmal möglich sein, weitere Projekte zur Förderung bei der ILB einzureichen. Hierfür werden vier Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt“, kündigt Minister Vogelsänger an: „Davon werden 0,8 Millionen aus Landesmitteln und 3,2 Millionen aus EU-Mitteln finanziert.“

Die zur Förderung eingereichten Projekte müssen sich auf praxisrelevante Probleme der Land- und Forstwirtschaft oder des Gartenbaus beziehen. Die Problemlösung ist im Rahmen einer Zusammenarbeit von Praktikern, Wissenschaftler, Beratern und anderen Akteuren in Operationellen Gruppen zu erarbeiten. 

Quelle: MLUL


Land Brandenburg investiert in Denkmal-Förderung

Im Jahr 2017 wurden insgesamt rund 39 Millionen Euro aus Mitteln des Kulturministeriums und des Infrastrukturministeriums in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen investiert, mehr als 3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 

Mit dem Förderprogramm zum städtebaulichen Denkmalschutz wird der Erhalt von historischen Gebäuden und Plätzen unterstützt. Es entstehen Wohnungen für Senioren oder Familien – in die frisch sanierten Gebäude ziehen aber auch soziale Einrichtungen. "So bringen wir neues Leben in die Häuser und tragen dazu bei, dass auch die Städte lebendiger werden. Dies ist eines unserer Ziele der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen", erläutert Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. Kulturministerin Martina Münch betont, dass die Denkmalförderung in allen Regionen Brandenburgs wirkt. Die zahlreichen Gutshäuser, Kirchen, Industriebauten und Wohnhäuser seien nicht nur einmalige Zeugnisse der Geschichte und Teil der Identität des Landes – sie seien aufgrund ihrer Authentizität besonders geeignet, Kinder und Jugendliche aber auch Menschen mit anderen kulturellen Wurzeln mit unserer Geschichte und Kultur in Berührung zu bringen.


Gutachten zu besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Land Brandenburg

Das Gutachten „Besonders erhaltenswerte Bausubstanz im Land Brandenburg – Kommunale Handlungsansätze zur Erfassung, Bewertung und Entwicklung“ fasst die Ergebnisse einer fast einjährigen Projektelaufzeit zusammen.

Um umfassende Erkenntnisse zur Ist-Situation mit der besonders erhaltenswerter Bausubstanz im Land Brandenburg zu gewinnen, hat der Gutachter, die complan Kommunalberatung GmbH, zunächst eine Kommunalbefragung durchgeführt und Gespräche mit relevanten Brandenburger Akteurinnen und Akteuren geführt.

Zentraler Bestandteil des Projektes war der Austausch mit ausgewählten Brandenburger Kommunen, die zunächst ihren bisherigen Umgang mit erhaltenswerten Gebäuden sowie Sanierungsstrategien reflektiert und gemeinsam mit complan Kommunalberatung mögliche Herangehensweisen und Strategien in Bezug auf die besonders erhaltenswerte Bausubstanz herausgearbeitet haben. Auf Basis dieser Ergebnisse hat complan Kommunalberatung Handlungsempfehlungen und -ansätze für Kommunen, das Land und weitere Akteurinnen und Akteure abgeleitet.


Mehr Geld für Digitalisierung im Nachtragshaushalt für das Land Brandenburg

Die Landesregierung sieht einen Nachtragshaushalt Mehrausgaben in Höhe von 482 Millionen Euro vor. Zusätzliches Geld soll unter anderem für Krankenhäuser, Straßen, öffentlichen Nahverkehr, Feuerwehr und Digitalisierung fließen. Finanziert wird der Brandenburger Nachtragshaushalt durch höhere Steuereinnahmen und freiwerdende Mittel aus der abgesagten Verwaltungsstrukturreform.

Das Geld soll unter anderem in den Ausbau der Infrastruktur für die Digitalisierung eingesetzt werden.

Der Landtag entscheidet über den Nachtragshaushalt im Januar 2018.


22. Dezember 2017

Vogelsänger zieht positive Bilanz der LEADER-Förderung: 123 Millionen Euro seit 2014 bewilligt

„LEADER als Methode der Beteiligung an den regionalen Entwicklungsprozessen hat sich bewährt“, sagte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger. 

Insgesamt wurden für die investive Umsetzung der 14 regionalen Entwicklungsstrategien seit 2014 bereits 123 Millionen Euro bewilligt. Der Anteil für Kitas und Schulen liegt bei 17 Prozent der bisherigen Bewilligungen.

Den größten Anteil zur Umsetzung von investiven Vorhaben im Rahmen der regionalen Entwicklungsstrategien nehmen die Vorhaben zur Grundversorgung ein. In den Jahren 2016 und 2017 konnten 71 Vorhaben für den Um-und Ausbau sowie die Neuerrichtung von Grundschulen und Kindertagesstätten mit rund 21 Millionen Euro bewilligt werden. Diese Vorhaben dienen vorrangig der Verbesserung der Betreuungskapazitäten.

Quelle: MLUL


15. Dezember 2017

Brandenburger Landtag fordert Stärkung des ländlichen Raums

Der  Landtag  Brandenburg  hat  in  seiner  54.  Sitzung  festgestellt: Brandenburgs ländliche Regionen und die dort lebenden Menschen stecken voller Potenziale. Bei der Förderung der ländlichen Regionen handelt es sich um eine Querschnittsaufgabe,  die  in allen Politikfeldern  mitgedacht  und mit Leben gefüllt werden muss. Mehr zu den Forderungen des Landtags ...


5. Dezember 2017

Zwischenbilanz zum Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW)

Der Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) als integrierter, fondsübergreifender Förderansatz wurde auf die Unterstützung von zukunftsfähigen Stadt-Umland-Kooperationen ausgerichtet. Um einen regelmäßigen Informationsaustausch zu fördern, wird jährlich eine Veranstaltung mit den Kooperationspartnern sowie den Wirtschafts- und sozialen Partnern des Landes Brandenburg durchgeführt. Die erste Jahresveranstaltung fand am 4. Dezember 2017 in Potsdam statt.

Die Vorträge zum EFRE veranschaulichten die Rahmenbedingungen sowie den aktuell vorhandenen zeitlichen Handlungsdruck im Hinblick auf die Zielereichbarkeit der im OP EFRE 2014-2020 dargestellten Indikatoren und damit einhergehenden Konsequenzen. Im Vortrag zum ELER wurde die Einordnung von LEADER in die Förderlandschaft des ELER thematisiert und die Verbindung zum SUW verdeutlicht. Die Vorträge und Praxisbeispiele aus Eberswalde und Schwedt/Oder finden sich unter: Website MIL


Enquete-Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen

Der Zwischenbericht wurde auf einer öffentlichen Sitzung am 8. Dezember 2017 diskutiert, die Beschlussfassung jedoch auf Januar 2018 verschoben.


EU-Fonds in Brandenburg - Infografik zur freien Verwendung

Die drei EU-Fonds ELER, EFRE und ESF tragen dazu bei, die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichte zwischen den Regionen der EU abzubauen. Ziel ist es, das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort zu verbessern sowie die Lebensqualität und die nachhaltige Entwicklung der Region zu stärken.

Die Infografik zeigt anschaulich die Handlungsfelder und Zuständigkeiten im Land Brandenburg und kann - unter Angabe der Bildrechte - frei verwendet werden.

Mehr dazu unter Brandenburg Da geht was (Infografik unter "downloads")

Bildrechte: Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg


Nachhaltigkeit in den ESI-Fonds

Die KBSplus hat die Dokumentation des KBSplus-Workshops „Das Querschnittsziel Nachhaltigkeit in den ESI-Fonds – Potenziale für Brandenburg“ online gestellt. Der Workshop fand am 23. November 2017 in der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) in Eberswalde statt.


7. Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg (BNE)

Das Land Brandenburg fördert die Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung jedes Jahr mit ELER-Mitteln und Lottomitteln. Beim 7. Runden Tisch für BNE wurde der Landesaktionsplan des Landes diskutiert, der wichtige Schwerpunkte für die weitere Bildungsarbeit zu Nachhaltiger Entwicklung setzt. Bei der konkreten Umsetzung von Bildungsangeboten ist Brandenburg eines der Vorreiterländer, ein breites Netzwerk von Initiativen, Vereinen und NGO sind in diesem Bereich aktiv, zudem wird das Thema in Lehrpläne an Schulen, in Kitas und Weiterbildungseinrichtungen implementiert.

Ursprünglich hatten sich die Vereinten Nationen von 2005 bis 2014 mit der "UN-Dekade Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" dazu verpflichtet, die Prinzipien der Nachhaltigkeit in Bildungssystemen zu verankern. In Fortsetzung dieser Bemühungen hat die UNESCO von 2015 bis 2019 das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP für BNE) ausgerufen. Sie soll regional Akteure mobilisieren, um die UN-Entwicklungsziele der Agenda 2030 erreichen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist unverzichtbar, um weltweit „Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen und den Planeten zu schützen“, so die Zielsetzung der „Sustainable Development Goals“ der Agenda 2030. Konkret soll Nachhaltigkeit in Bildungssystemen verankert werden, um Menschen für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Letztlich ist die Dekade als ein Lernprozess angelegt, der thematisch mehr als Umweltbildung ist. Die Deutsche UNESCO-Kommission verfolgt einen umfassenderen Ansatz, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte einschließt („Dreieck der Nachhaltigkeit“). Auch in Deutschland haben sich Lernorte, Netzwerke, Initiativen, Vereine, Kommunen im Zeichen der BNE profiliert. Über die zahlreichen Aktivitäten rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung informiert die Internetseite www.bne-portal.de. Das Portal bietet Hintergrundinformationen, informiert über Veranstaltungen und Ansprechpartner. Pädagogen und Multiplikatoren finden dort Unterrichtsmaterialien und Literaturtipps.


Multifunktionales Dorfgemeinschaftshauses in Grabow

November 2017. In Grabow, einem Ortsteil der Gemeinde Kümmernitztal im Amt Meyenburg, Landkreis Prignitz, ist durch einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus ein neues multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Dazu gehört ein Veranstaltungsraum, der für Festlichkeiten und Veranstaltungen genutzt werden kann und auch mit einer Küche und einem neuen Sanitärbereich ausgestattet wurde.

„Wir haben in vielen Brandenburger Dörfern architektonische Kleinode, die zum Teil unter Denkmalschutz stehen. Der Erhalt solcher Gebäude kann Lust und Last zugleich sein: Mit gut durchdachten neuen Nutzungskonzepten aber können kulturhistorisch wertvolle, regionaltypische und ortsbildprägende Gebäude nicht nur für kommende Generationen bewahrt, sondern auch zu kulturellen Zentren werden“, betonte Staatssekretärin Schilde. Das MLUL hat das Projekt mit ca. 94.000 € unterstützt.

Die Gestaltung des Anbaus erfolgte unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz und des Ortsbildes. Für die Dacheindeckung wurden Biberschwanzziegel verwendet, die stehenden Fenster werden durch Pfosten und Sprossen gegliedert und die Eingangstür ist aus Holz gefertigt. So fügt sich das Gebäude ideal in die dörfliche Umgebung ein. Die neue barrierefreie Begegnungsstäte wird für zahlreiche Aktivitäten des Heimatvereins, der Sportgruppen, der Feuerwehr und für Familienfeste zur Verfügung stehen und auch offen für die kirchliche Gemeindearbeit sein.  


10 Thesen für die gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 - Verständigung der ostdeutschen Agrarminister

Am 13.10.2017 entstand in Potsdam bei einem Treffen der ostdeutschen Agrarminister ein gemeinsames Positionspapier für eine gemeinsame Agrarpolitk nach 2020. Mit den darin enthaltenen zehn Thesen möchten sie insbesondere auf die spezifische, historisch gewachsene und standörtlich bedingte Agrarstruktur in den ostdeutschen Bundesländern aufmerksam machen, die sich von den Gegebenheiten in anderen Teilen Deutschlands und Europas unterscheidet. Sie werben dafür diese Besonderheiten bei der weiteren Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik zu berücksichtigen, um das bisher Erreichte nachhaltig zu sichern und den Menschen in unseren Dörfern eine Lebensperspektive sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.


Förderung für Radtourismus erweitert

Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, spricht im Interview über die Förderung: "Der Radtourismus ist eine der wichtigsten Säulen im Tourismus des Landes Brandenburg. Bereits heute fahren bei uns überdurchschnittlich viele Urlaubsgäste mit dem Rad. Eine Untersuchung im Tourismusjahr 2013/2014 hat ergeben, dass 25,8 Prozent unserer Gäste während ihres Aufenthalts Rad gefahren sind. Deutschlandweit lag diese Zahl bei nur 12,6 Prozent. Jährlich werden mit dem Radtourismus in Brandenburg 850 Millionen Euro Umsatz erzielt. Das ist ein Viertel der Wertschöpfung im Tourismus des Landes. Es lohnt sich also, in diesen Bereich weiter zu investieren.

Viele  Beherbergungsbetriebe liegen nicht direkt an den überregionalen Radwegen. Bisher haben wir den Radfahrern noch einen Fahrweg von fünf Kilometern zugemutet, um ihr Übernachtungsziel nach einer längeren Tour anzusteuern. Die zunehmende Zahl von elektrisch unterstützten Pedelecs, die erkennbar gestiegene Nachfrage und die Tatsache, dass auch der ADFC bei seinen Betrachtungen bisher schon einen Korridor von sieben Kilometern berücksichtigt hat, haben nun zu der Entscheidung geführt, diese Streckenlänge auch bei uns festzulegen. Dazu kommt, dass immer mehr Gäste die Regionen Brandenburgs als „Sternradler“ erkunden, also von ihrem Quartier aus Tagestouren unternehmen. Davon können auch nicht unmittelbar an einem überregionalen Radweg liegende Betriebe profitieren.   

Kurz und knapp: Wenn ein  radtouristisch ausgerichteter Betrieb nicht weiter als sieben Kilometer von einem der 29 in Brandenburg ausgewiesenen Radfernwege entfernt liegt, können wir ihn unterstützen, wenn er in die Verbesserung seines radtouristischen Angebots investiert."


Akademie der Dorfhelden

Die Akademie der Dorfhelden richtet sich an alle aktiven Leute im ländlichen Raum Brandenburgs, die Ideen oder Vorhaben umsetzen wollen und Unterstützung bei Gleichgesinnten suchen. Wir suchen Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren und möchten mit Ihnen Ideen entwickeln, wie man politische Mitbestimmung im ländlichen Raum stärken kann.

Was braucht Zivilgesellschaft im ländlichen Raum?

Sie haben ein Vorhaben oder eine Idee und suchen Unterstützung? Sie möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen? Sie haben schon eigene Projekte umgesetzt und möchten Ihre Erfahrung weitergeben? Dann werden Sie Teil der Dorfhelden-Akademie!


ELER-Halbzeit

Lesen Sie die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Anke Schwarzenberg (Fraktion DIE LINKE) zur Halbzeit der ELER-Förderperiode und weitere Parlamentsdokumente. Das Jahr 2017 markiert die Halbzeit der regulären EU-Förderperiode 2014-2010.


25. Oktober 2017

Förderfibel für Gastgeberinnen und Gastgeber im Reiseland Brandenburg

Vier Milliarden Euro Umsatz im Jahr, 60.000 Beschäftigte, 10.000 Betriebe - der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land Brandenburg. Viele innovative Idee und Unternehmen wurden und werden mit Fördermitteln unterstützt. Doch wie weiß ich, welches Förderprogramm zu mir passt? 

Die Förderbibel hilft, nicht die Orientierung bei der Vielzahl an Förderprogrammen zu verlieren. Leicht verständlich und mit anschaulichen Praxisbeispielen werden die wichtigsten Förderinstrumente für den Tourismus in Brandenburg erläutert.

Die Broschüre ist in drei Kapitel "Gründen", "Investieren" und "Innovieren" aufgeteilt und listet hier alle relevanten Programme auf. Abgerundet wird das Heft mit einer Übersicht der zentralen und regionalen Ansprechpartner. 

Die neue Förderfibel wird gemeinsam vom Clustermanagement Tourismus bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg und der IHK Potsdam herausgegeben.


Zweite touristische Wertschöpfungsstudie aus dem Nationalpark Unteres Odertal

Criewen – Die neue Wertschöpfungsstudie zum Tourismus im Nationalpark Unteres Odertal liegt druckfrisch vor. Damit wird zum zweiten Mal die Besucherfrequentierung im Nationalpark bilanziert. Die zusammengefasste Veröffentlichung beider Studien für die  Jahren 2007/2008, sowie 2013/2014 als Band 2 der „Beiträge aus dem Nationalpark Unteres Odertal“ bietet Zahlen, Fakten und Vergleiche.

Zwar ist die Zahl der Nationalparkbesucher laut Studie etwas gesunken, aber die Wertschöpfung mit Bezug zum Schutzgebiet gestiegen. Ursache dafür ist die längere Verweildauer der Gäste in der Region: Aus Tagesbesuchern sind Übernachtungsgäste geworden. Dieser Trend wird unter anderem durch das Teilnehmerverhalten an der Kranichwoche oder Exkursionen der letzten beiden Jahre bestätigt.

Die Nationalparkverwaltung sieht als Schwerpunkt ihrer Arbeit für die kommenden Jahre, die Attraktivität der Naturausstattung und die naturtouristischen Vorzüge des Nationalparks noch bekannter zu machen und entsprechende Angebote weiter auszubauen. 

Die 95-seitige Broschüre ist ab sofort im Nationalparkhaus und im Nationalparkladen in Criewen (Kontakt siehe Adressleiste) sowie in der Geschäftsstelle des Tourismusvereins Nationalpark Unteres Odertal e.V.  in der Vierradener Straße 31 in 16303 Schwedt/Oder  kostenlos erhältlich.


Anhörung zum Gesetzentwurf für ein Gesetz zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg

Der Ausschuss für Inneres und Kommunales des Landtags Brandenburg führte am 19. und 20. Oktober 2017 eine öffentliche Anhörung zu einem Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Neugliederung der Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg und zur Änderung anderer Gesetze (Drucksache 6/6776) durch.

Die in dem Entwurf vorgesehene Kreisneugliederung stellt einen wesentlichen Teil der beabsichtigten Verwaltungsstrukturreform in Brandenburg dar. Nach dem Gesetzentwurf sollen die bisherigen Landkreise Barnim und Uckermark, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz jeweils einen neuen Landkreis bilden sowie die Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) eingekreist werden, indem ihre Gebiete mit den Landkreisen Oder-Spree, Spree-Neiße und Havelland neue Landkreise bilden. Außerdem sollen die Gemeinden des Amtes Beetzsee vom Landkreis Potsdam-Mittelmark in den Landkreis Havelland wechseln.

Der Ausschuss hörte während der zweitägigen Anhörung unter anderem Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, Vertreterinnen und Vertreter der reformbetroffenen Landkreise und kreisfreien Städte sowie des Amtes Beetzsee,, Gewerkschaftsvertreterinnen und –vertreter sowie Expertinnen und Experten an, die die Fraktionen vorgeschlagen hatten.


Förderwettbewerb „Brandenburg wird e-mobil“ (Bewerbungsschluss 15. November 2017)

Im Rahmen des  Projekts PIOnEER², das vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) gefördert wird, unterstützt das Reiner Lemoine Institut verschiedene Akteure in Brandenburg bei der Umsetzung von Elektromobilitätsvorhaben. Neben dem aktuellen BMVI-Aufruf adressiert nun auch ein Landeswettbewerb des MWE die Installation von Ladesäulen.

Möchten Sie Ihr lokales E-Mobilitätsvorhaben zur Förderung im Landeswettbewerb einreichen? Folgende Schwerpunkte sind möglich:

  1. Installation von Ladepunkten
  2. Elektrifizierung eines Fuhrparks (Pkw, Nutzfahrzeuge bis 3,5 t)
  3. Elektrifizierung von Bussen (ÖPNV)
  4. Installation von dezentralen Energiesystemen (Wind- und Solaranlagen, Speicher) zur unterstützenden Versorgung der Elektromobilität oder des gewerblichen Strombedarfs
  5. Konzepterarbeitung zur Potenzialerhebung von Elektromobilität an Ihrem Standort oder in Ihrer Region

#BrandenburgDaGehtWas
Info-Kampagne der europäischen Struktur- und Investitionsfonds in Brandenburg

Welchen Anteil hat die Europäische Union an der Entwicklung unserer Regionen und der Stärkung des sozialen Zusammenhalts? Welche Menschen stehen hinter EU-geförderten Projekten? Und was bewirken die Projekte vor Ort? Welche Institutionen stehen hinter der EU-Förderung? Viele Brandenburgerinnen und Brandenburger wissen, dass es EU-Fördermittel für ihr Bundesland gibt. Die Beantwortung der vorangegangenen Fragen würde vielen vermutlich dennoch schwer fallen.
Die Kampagne #BrandenburgDaGehtWas soll dazu beitragen, genau das in den nächsten eineinhalb Jahren zu ändern.


Bewerbung noch bis 19. Oktober 2017

pro agro Marketingpreis - natürlich Brandenburg!

Zur Förderung innovativer Produktentwicklungen und Vermarktungskonzepte im ländlichen Raum lobt pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. jährlich zur Internationalen Grünen Woche Berlin den Wettbewerb um den pro agro Marketingpreis – natürlich Brandenburg! aus.

Der pro agro Marketingpreis wird seit 18 Jahren in drei Kategorien vergeben: Ernährungswirtschaft, Direktvermarktung und Land- und Naturtourismus.


4. Oktober 2017

Förderung der Weiterbildung für ehrenamtlich Engagierte

Ehrenamtliches Engagement ist in Brandenburg unverzichtbar: Der tägliche Einsatz der vielen Brandenburgerinnen und Brandenburger bildet die Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht unser Land lebenswert und zukunftsfähig.

Zur Unterstützung der Menschen, die sich im Land Brandenburg ehrenamtlich engagieren, gibt es das Angebot „Weiterbilden im Ehrenamt“.


28. September 2017

ELER-Jahrestagung - Vorträge online

Am 27. September fand in der gut besetzten Kulturscheune Paretz die ELER-Jahrestagung zu "Herausforderungen der aktuellen Förderperiode und
der Stand in Vorbereitung auf die Zeit ab 2021" statt. Besonders spannend: die Beiträge zum aktuellen Stand der Diskussion um die Förderperiode nach 2020 aus der Sicht des Landes Brandenburg, des Bundes und der EU-Kommission. Die Vorträge finden sich auf der Website zum ELER Brandenburg.


25. bis 29. September 2017

Brandenburger on tour in Litauen

Eine Delegation von Brandenburger LEADER-Netzwerkakteuren, darunter Franziska Ullrich vom Forum und Grit Körmer, Regionalmanag erin der LAG Märkische Seen, ist diese Woche zu Besuch in Litauen. Das Zentrum für das LEADER-Programmin Litauen hat eine anspruchsvolle Agenda für die Gäste aus Deutschland zusammengestellt. Thema ist die Attraktivität ländlicher Räume für Jugendliche und junge Erwachsene. Auf der Tagesordnung stehen Austausch mit litauischen LAGn, Gespräche mit dem litauischen Landwirtschaftsministerium und LEADER-Partnern sowie der Besuch etlicher Projekte, unter anderem zur Jugendbeteiligung, Schul- und Kita-Projekte, Beschäftigungsinitiativen und touristische Vorhaben. Wir werden über die Eindrücke und Ergebnisse der Brandenburger Delegierten berichten.


15. September 2017

Brandenburger sind mit Lebensqualität auf dem Land zufrieden

Die Enquete-Kommission 6/1 „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ hat die Ergebnisse einer Bürgerbefragung zu Einschätzungen und Zukunftserwartungen der Bürger im ländlichen Raum vorgestellt.

Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Die Lebensqualität im ländlichen Raum wird insgesamt auf einem hohen Niveau bewertet: 75 % der Befragten bewerten diese mit (sehr) gut.
  • 81 % stimmen der Aussage (voll und ganz) zu, dass sie sich vor Ort wohl fühlen.
  • Die Verfügbarkeit von geeigneten Arbeitsplätzen wird überwiegend negativ bewertet: 34 % bewerten diese mit (sehr) schlecht, 27 % mit eher schlecht. Die junge Generation sieht dies optimistischer: Nur 16 % bewerten die Verfügbarkeit mit (sehr) schlecht, 27 % mit eher schlecht.
  • Die aktuellen Lebensbedingungen vor Ort (z. B. Dienstleistungsangebote) werden überwiegend positiv beurteilt, zum Teil werden jedoch sehr deutliche Unterschiede in der Bewertung einzelner Bedingungen / Angebote vorgenommen.

Weitere Ergebnisse sowie den Ergebnisbericht finden Sie unter dem angegebenen Link.


14. September 2017

Distanzen überwinden. Statusbericht zur Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg

"Die Landesregierung von Brandenburg versteht die voranschreitende Digitalisierung als Gestaltungsaufgabe und Modernisierungschance. Der vorliegende Statusbericht ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsweisenden Digitalisierungsstrategie. Dabei stehen Landesregierung und Landesverwaltung keineswegs am Anfang des Digitalisierungsprozesses, wie der Anfang September vorgelegte Bericht zeigt. Über alle politischen Handlungsfelder wurden in den vergangen Jahren vielfältige Digitalisierungsaktivitäten entfaltet, veranlasst, gefördert und begleitet.

Vier Leitthemen charakterisieren das Handeln der Landesregierung:

  1. Zugänge für alle Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg sicherzustellen, ist das Fundament, um Chancen für alle zu eröffnen.
  2. Diese zeigen sich vor allem für den demografischen Wandel, der mit den Instrumenten der Digitalisierung besser bewältigt werden kann.
  3. Angesichts vieler, teils durchaus berechtigter Vorbehalte ist Sicherheit und Vertrauen wichtig, damit die digitalen Neuentwicklungen positiv wirken und angenommen werden können.
  4. Richtig eingesetzte Digitalisierung kann zudem Transparenz und Zugänglichkeit schaffen und somit letztlich Demokratie stärken."

Der Bericht geht auch auf die Anforderungen an die Digitalisierung im ländlichen Raum ein hinsichtlich der Bereiche Mobilität, E-Health, Bildung und Handel (Kap.5).


12. September 2017

Lokalhelden Gründerwerkstatt - 2. Bewerbungsrunde bis 30.09.

Wir sind eine Gründerwerkstatt für soziale und nachhaltige Projekte im ostdeutschen, ländlichen Raum und bieten kostenfrei nebenberufliche Wissensvermittlung zu Gründungsthemen, ein persönliches Coaching und Anschluss an ein Gründernetzwerk. Mit unserem Angebot möchten wir die wirtschaftliche Teilhabe junger Menschen stärken und Vorbilder schaffen für neue Arbeits- und Lebensmodelle im ländlichen Raum. Wir planen eine zweite Bewerbungsrunde und sind auf der Suche nach jungen Menschen, die in ihrer Region etwas bewegen wollen.


12. September 2017

Förderung des natürlichen Erbe und des Umweltbewusstsein

Mit der Förderung wird das Ziel verfolgt, dem Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken, insbesondere durch die Umsetzung der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der europäischen Vogelschutzrichtlinie, und das Bewusstsein in der Bevölkerung für Natur und Umwelt zu verbessern.

Förderanträge in der Richtlinie „Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein“ (RL-Teile B-D) sollten bis zum 31. Oktober 2017 bei der ILB eingereicht sein (in zweifacher Ausfertigung). 

Die fachliche Stellungnahme des LfU wird mit dieser Antragsrunde nicht mehr vom Antragsteller, sondern von der ILB angefordert. Es wird daher empfohlen, das LfU vor Antragstellung im Hinblick auf das Vorhaben zu konsultieren.


Setzt die LEADER-Förderung Impulse für die Entwicklung der ländlichen Räume oder stopft sie nur Haushaltslöcher?

Unter diesem Link finden Sie die Antwort auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen an die Landesregierung.


22. August 2017

Historische Dorfkerne in Brandenburg: Hohenseefeld und Fürstlich Drehna sind neue Mitgliedsdörfer

Minister Vogelsänger gratulierte den neuen Mitgliedern der AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg: Hohenseefeld (Gemeinde Niederer Fläming; Landkreis Teltow -Fläming) und Fürstlich Drehna (Stadt Luckau; Landkreis Dahme -Spreewald).


7. August 2017

Förderung von Rückkehrerinitiativen im Land Brandenburg

In den 1990er und 2000er Jahren waren die ostdeutschen Bundesländer geprägt von einer sehr starken Abwanderung insbesondere ins frühere Bundesgebiet. Die Migrationsforschung zeigt, dass mittlerweile ein deutlicher Anteil der ehemals Abgewanderten eine Rückkehr in die alte Heimat zumindest in Betracht zieht

Die Landesregierung unterstützt deshalb in den Jahren 2017 und 2018 Initiativen, Projekte und Maßnahmen zur Förderung von Rückkehr und Zuzug mit jährlich bis zu 200.000 Euro.


24. Juli 2017

Grüne Woche: Bewerbung für einen Ausstellerplatz für die Brandenburg-Halle 2018 startet

Potsdam – Das Brandenburger Agrarministerium richtet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar wieder eine eigene Halle aus. Die Messehalle 21A soll für zehn Tage zum Schaufenster des ländlichen Brandenburgs werden. Der wichtigste Branchentreff der Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft und des Gartenbaus öffnet vom 19. bis 28. Januar 2018 seine Tore.

Brandenburg hält 2018 an dem bewährten Hallenkonzept eines Markplatzes fest. Regionale Produktvielfalt an den Ausstellerständen, Musik und Tanz, Profis und Laien auf der Bühne, Brandenburger Köche im Kochstudio, Info-Angebote zu Reisen und Speisen gehören während der zehn Messetage zum Hallenprogramm. Medienpartner ist Antenne Brandenburg mit dem gläsernen Antenne Studio vor Ort.

Vom 24. Juli bis 5. September 2017 sind Brandenburgs Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft, des Gartenbaus und des Fischereiwesens, Anbieter des ländlichen Tourismus und des ländlichem Handwerks aufgerufen sich für einen Ausstellerplatz in der Landesschau in der Messehalle 21a zu bewerben.

Die Anmeldeunterlagen stehen online zur Verfügung: www.mlul.brandenburg.de/gruenewoche

Nachfragen und weitere Informationen bei:

Monika Zillmann, Tel: 0331 866- 7618 oder 0172 329 7940
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg


„Energieautarkes Dorf zum Anfassen“

Das Brandenburger Projekt aus Feldheim, in der LEADER-Region Fläming-Havel wurde auf der Website des Europäischen Netzwerk für ländliche Entwicklung (ENRD)  veröffentlich: enrd.ed.europa.eu

Mehr Informationen zum Informations- und Beratungszentrum Neue Energien Forum Feldheim finden Sie außerdem auf der Website des ELER in Brandenburg, denn es ist als Projekt des Monats Juni 2017 ausgezeichnet: http://www.eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/699176


3. Juli 2017

Ideenwettbewerb gestartet

http://www.mobil-und-versorgt.de: Die Aktivierungsphase und Bestandsaufnahme im o.g. Modellvorhaben ist abgeschlossen und die Konzeptentwicklung ist gestartet. Auf Basis der Raum- und Erreichbarkeitsanalysen wurden Handlungsfelder definiert. Neben modellregionsübergreifenden Handlungsbedarfen zeigten sich vor allem auch regionalspezifische Bedarfe zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge und Sicherstellung der Mobilität. Vielerorts wurden dahingehend in den vergangenen Jahren umfangreiche Konzepte zur Verbesserung der regionalen Situation entwickelt, wobei viele Maßnahmenvorschläge aufgrund fehlender Finanzierungs-möglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden konnten.
Ausgehend von den bestehenden Konzepten und Projektideen, soll im Rahmen des o.g. Modellvorhabens den regionalen Akteuren die Möglichkeit gegeben werden, Ideenvorschläge für eine Umsetzung im Rahmen des o.g. Modellvorhabens einzureichen.


Bürgerbus Hoher Fläming“ droht die Auflösung

http://www.maz-online.de: Weil Fahrer fehlen, fährt der Bürgerbus im Hohen Fläming ab Juli nur noch als Rufbus am Wochenende. Um auf seine Notsituation aufmerksam zu machen, hat der Verein jetzt einen Brandbrief an die Gemeinden geschrieben. Sollten sich keine neuen Mitglieder finden, droht dem Verein gar die Auflösung. ...


23. Juni 2017

Neuer Dialog verfügbar: Lernreise 2017 nach Mecklenburg-Vorpommern - Erkenntnisse und Schlussfolgerungen

Die Enquete-Kommission hat in ihrer letzten Sitzung das Papier: Lernreise 2017 nach Mecklenburg-Vorpommern - Erkenntnisse und Schlussfolgerungen" beschlossen.

Nun sind wieder Sie gefragt. Sagen Sie Ihre Meinung unter http://bit.ly/2s1059j.


Landesregierung würdigt Verein "Demokratie und Integration Brandenburg"

http://www.blickpunkt-brandenburg.de: Potsdam / Seddiner See. Der Chef der Brandenburger Staatskanzlei, Thomas Kralinski, hat dem Verein "Demokratie und Integration Brandenburg" große Verdienste um die Entwicklung der Zivilgesellschaft des Landes bescheinigt. "Der Träger der RAA Brandenburg und der Mobilen Beratungsteams hat sich vorbildlich um das Land verdient gemacht und positive Tugenden und Eigenschaften wie Weltoffenheit, bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage entscheidend mitgeprägt", sagte der Staatssekretär auf der Veranstaltung zum 25. Vereinsjubiläum am Montag in der Gemeinde Seddiner See. ...


17. Juni 2017

Neue Kooperation hilft der Wirtschaft

https://www.ihk-potsdam.de: Vernetzt in Stadt und Land: Damit dies zukünftig in einer stärker ausgebauten Bildungslandschaft in der Region möglich ist, bündeln die Industrie- und Handelskammer Potsdam und der Landkreis Potsdam-Mittelmark ihre Kräfte im Projekt ELAN. Das steht für Engagement, Lebenslanges Lernen, Aktiv vor Ort und Netzwerke. Die Kooperationsvereinbarung zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements zwischen Landkreis und Kammer unterzeichneten heute der 1. Beigeordnete des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Christian Stein, und Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam, in der Kreisverwaltung in Bad Belzig. ...


25 Jahre für den ländlichen Raum: pro agro feiert Silberhochzeit

https://www.proagro.de: Schönwalde-Glien – Ein Vierteljahrhundert ist der Verband pro agro mittlerweile Partner, Botschafter, Vermittler, Unterstützer und Ideengeber für den ländlichen Raum und das sehr erfolgreich. Dieses Jubiläum beging der Verband feierlich – mit einem kleinen Rückblick, einem Einblick in die aktuellen Tätigkeiten und natürlich einem Ausblick. Denn die Arbeit für den ländlichen Raum ist noch lange nicht abgeschlossen. Ministerpräsident Dietmar Woidke gratulierte zum Jubiläum und sagte: „pro agro setzt sich seit 25 Jahren für einen starken ländlichen Raum ein. Als Spezialist für regionale Vermarktung und Vernetzung hat der Verein dabei viel erreicht für Land und Leute. ...


Arbeitsgemeinschaft historische Dorfkerne wird durch Fürstlich Drehna und Hohenseefeld verstärkt

http://www.mlul.brandenburg.de: Fürstlich Drehna/Hohenseefeld - Die AG Historische Dorfkerne im Land Brandenburg hat die Gemeinden Fürstlich Drehna (Stadt Luckau) und Hohenseefeld (Gemeinde Niederer Fläming) als neue Mitglieder aufgenommen. Damit sind die Landkreise Dahme-Spreewald beziehungsweise Teltow-Fläming erstmals mit Vertretern als Verstärkung in diesem interkommunalen Verbund dabei. Hohenseefeld war der Drittplatzierte im 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2015 und vertrat Brandenburg erfolgreich 2016 beim Europäischen Dorfwettbewerb. ...


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