LAG Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin e.V.

Der Verein »Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin e.V.« als lokale Aktionsgruppe existiert seit Januar 2007 und umfasst über 80 Mitglieder. Den größten Anteil stellen Privatpersonen, Vereine und Firmen. Elf Kommunen sind ebenfalls Mitglied. Die Abgrenzung der LEADER–Region entspricht den Verwaltungsgrenzen des Landkreises OPR.


Die Einwohnerzahl von ca. 100.000 entspricht einer Bevölkerungsdichte von 40 Einwohnern pro km².
Die LAG hat sich zum Ziel gesetzt, Akteure unserer ländlichen Region auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen und die erfolgreichen Ansätze in die allgemeinen Entwicklungsprogramme zu übernehmen. Bei seiner Arbeit wird der Verein von einem Regionalmanagement (RM) unterstützt. Seit 2009 übernahm das Ingenieurbüro Ellmann/Schulze aus Sieversdorf gemeinsam mit dem Büro Jansen Ortsplanung Blumenthal und dem Architekturbüro Köster aus Rheinsberg diese Aufgabe. Das Management unterstützt die Antragsteller bei der Entwicklung ihrer Projekte und sucht nach Verknüpfungsmöglichkeiten und Synergien. Insgesamt wurden zwischen 2007 und 2013 ca. 500 Projektideen geprüft, 300 Förderanträge gestellt und davon 200 gefördert. Mit den über 22 Mio. € ausgereichten Fördermitteln konnte ein Investitionsvolumen von 40 Mio. € für die Region der LAG OPR erreicht werden. Dabei nimmt der Bereich der „Dorferneuerung“ den größten Anteil am Fördervolumen ein. Es folgen die Förderbereiche Tourismus/Gewerbe und Kulturdenkmale. Das Ziel des RM und des Vereins war es, Fortschritte in Bezug auf die Entwicklung von LEADER-Projekten zu erreichen. Derzeit wurden fast 30 LEADER-Projekte umgesetzt bzw. befinden sich in Arbeit.

Als exemplarisch für die entwickelten LEADER-Projekte sind zu nennen:

  • Masterplan »Klosterstift zum Heiligengrabe«
  • Maßnahmenkonzept »Neustadt – Stadt der Pferde«
  • Internationales Kooperationsprojekt »Kulturturista«

internationaler Kunstsommer

Unter dem Schirm des LEADER-Kooperationsprojektes „Kulturturista“ mit LAG aus Schweden, Finnland der Prignitz und „Bergbauland Lützen“ wurde ein internationaler Kunstsommer durchgeführt. Den Auftakt dazu bildete das 250 jährige Jubiläum der Porzellanherstellung in Rheinsberg. Ziel des Projektes ist es, vor allem regionale Künstler zu unterstützen, deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, sie mit dem Kunstmarkt und den Galeristen der Partnerregionen bekannt zu machen und im Sinne des europäischen Gedankens den Kulturaustausch zu fördern. Gleichzeitig wird die Verbindung zu anderen Vereinen, Jugend- und Sportgruppen, Schulen und Bildungseinrichtungen gesucht.

Innerhalb von 2 Jahren fanden Treffen von Akteuren in Deutschland, Schweden und Finnland statt. Dabei wurden Ausstellungen organisiert, Kunstobjekte ausgetauscht und vielfältige Beziehungen geknüpft, die den Grundgedanken des Projektes „Kulturturista“ – nämlich einer schneeballartigen Ausbreitung kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Kontakte - unterstützen. Das Teilprojekt „Kunstsommer“ befindet sich kurz vor dem Abschluß. Es wird mit einer gedruckten Dokumentation des Erlebten dokumentiert. Gleichzeitig wurde (ungefördert) gemeinsam mit den internationalen Partnern eine 3-sprachige Internetplattform geschaffen, welche in den nächsten Jahren entsprechend weitergeführt und vervollständigt wird.

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