Digitalisierung in den Regionen

Welche digitalen Angebote schaffen und nutzen die ländlichen Regionen in Brandenburg?

LEADER-Region Märkische Seen: Warn-App für Bürgerinnen und Bürger

Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Selbstfahrende Kleinbusse ab Herbst 2018

Digitalisierung und Beteiligung

Ankündigungen und Hinweise


Potenzial digitaler Zentren im ländlichen Raum

Im EU-Magazin ländlicher Raum des Europäisches Netzes für die Entwicklung des ländlichen Raums (ENRD), Ausgabe 24, findet sich ein ausführlicher Artikel mit Praxisbeispielen zu digitalen Zentren im ländlichen Raum.

"Digitale Zentren im ländlichen Raum können ein wichtiges Instrument auf lokaler Ebene zur Überwindung der doppelten digitalen Kluft in vielen ländlichen Regionen sein. Sie können schnelle und zuverlässige Internetzugänge und Räumlichkeiten zum Arbeiten und zur Vernetzung bereitstellen und zahlreiche Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmen und Gemeinden erbringen. Sie können für Einzelpersonen ebenso wie für Unternehmen von Vorteil sein. Vor allen Dingen aber können sie die Möglichkeiten ländlicher Regionen zur Erschließung ihrer latenten Potenziale deutlich verbessern, indem sie Regionen in die Lage versetzen, die mit der modernen Digitaltechnik verbundenen Chancen für sich zu nutzen.

Digitale Zentren im ländlichen Raum sind allerdings nur dann erfolgreich, wenn sie sorgfältig geplant und hinsichtlich ihres Umfangs angemessen auf die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse abgestimmt sind. Bei der Ausgestaltung von zur Nutzung der Digitaltechnik ausgelegten Räumlichkeiten hin zu humanen Räumen, die die Zusammenarbeit zwischen Einzelpersonen und Unternehmen auf allen Ebenen erleichtern, darf die Bedeutung von Mediatoren nicht unterschätzt werden."


Mehr Geld für Digitalisierung im Nachtragshaushalt für das Land Brandenburg

Die Landesregierung sieht in einem Nachtragshaushalt Mehrausgaben in Höhe von 482 Millionen Euro vor. Das Geld soll unter anderem in den Ausbau der Infrastruktur für die Digitalisierung eingesetzt werden. Für die Schaffung einer "Digitalagentur" sind beispielsweise 3 Mio Euro eingeplant. Die Breitbandförderung des Bundes wird mit Landesmitteln kofinanziert. Hinzu kommen Mittel für den Ausbau kostenloser mobiler Netzverbindungen (WLAN).


Von "schwächelnd" bis "gut aufgestellt": So digital sind Deutschlands Regionen

Die einen sind auf einem guten Weg, die anderen brauchen Hilfe: In Sachen Digitalisierung sind die Kreise und kreisfreien Städte ganz unterschiedlich aufgestellt. Ein Teil der Brandenburger Regionen wurde dem "Typ 1 - Ostdeutsche Landkreise mit großen strukturellen Herausforderungen" zugeordnet.

Um die Unterschiede zu verringern und zu verhindern, dass einzelne Regionen abgehängt werden, braucht es neben einer gesamtstaatlichen Strategie auch regionale Ansätze. Die Studie der Bertelsmann Stiftung hat die dafür nötigen Daten zusammengetragen.


E-Book zur digitalen Zukunft Ländlicher Räume

Welche Visionen haben Menschen vom Land für ihre (digitale) Zukunft in 20 Jahren? Was sind ihre Bedürfnisse und was wird gebraucht, um eine lebendige und l(i)ebenswerte Region zu bleiben? Wie können digitale Lösungen ein Stück mehr „Gleichwertigkeit“ oder gar Vorsprung gegenüber den urbanen Zentren für die ländlichen Räume bringen? 

Mit Vertretern aus verschiedenen Regionen Deutschlands, aus unterschiedlichen Branchen und mit vielfältigem Erfahrungshintergrund ist die Geschäftsstelle der Plattform Ländliche Räume der Andreas Hermes Akademie (in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Center for Responsible Research) diesen Fragen auf den Grund gegangen. Das Ergebnis dieses spannenden Prozesses können Sie in einem E-Book lesen, anschauen und hören. 


"wifi4eu" - 120 Millionen Euro für tausende Kommunen

Das Europaparlament hat dem Förderprogramm "wifi4eu" zugestimmt, mit dem Ziel, in 6.000 bis 8.000 europäischen Kommunen kostenlose Internet-Hotspots einzurichten — etwa in Parks, Krankenhäusern, Museen, Schulen oder auch Bussen. 2017 startet die neue Initiative der Kommission mit einem Budget von 120 Millionen Euro bis 2019. Zunächst geht es um die Installation modernster WLAN-Technologie in den Zentren des öffentlichen Lebens.

"Wenn der Netzausbau allen zugutekommen soll, heißt das auch, dass es keine Rolle spielen darf, wo man lebt oder wie viel man verdient. Wir schlagen deshalb heute vor, bis 2020 die wichtigsten öffentlichen Orte jedes europäischen Dorfes und jeder europäischen Stadt mit kostenlosem WLAN-Internetzugang auszustatten."
Jean-Claude JUNCKER Rede zur Lage der Union, September 2016

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